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Leseprobe  (15)

Scheibenberg, 807m

Blick Richtung Scheibenberg
(Ort und Berg)

Scheibenberg Ort, Marktplatz
(Schwibbogen)

Weite Aussicht, Orgelpfeifen und Schloss Schlettau

Schlettau – Walthersdorf – Scheibenberg AT – Scheibenberg Ort – Wiesners Teichwirtschaft – Schlettau
 

Ausgangspunkt/Ziel:
Bus-H. Schlettau Markt, Haltestelle etlicher Linien, u. a. Nr. 415 Annaberg-Buchholz –
Schwarzenberg – Aue.

Gehzeiten:
Schlettau – Scheibenberg AT  1 ½ Std., Scheibenberg AT – Scheibenberg Ort ½ Std.,
Scheibenberg Ort – Wiesners Teichwirtschaft 1 Std., zurück nach Schlettau 1 Std. 10 Min.,
insgesamt 4 Std. 10 Min. (etwa 15,5 km)

Anforderungen:
Überwiegend breite Sandwege, kurze Asphaltstrecken, aber auch romantische Fußsteige, kurzer
anstrengender Anstieg zum Scheibenberg Turm, Höhenunterschied ab Schlettau insgesamt 237m.

Einkehr:
Reichliche Auswahl in Schlettau und Scheibenberg Ort, unterwegs im Berghotel und AT
Scheibenberg und in Wiesners Teichwirtschaft.
 

Sehenswürdigkeiten:
In Schlettau das bis ins 12. Jh. zurückreichende Schloss, ferner die Stadtkirche St. Ulrich (15. Jh.),
eine dreischiffige Hallenkirche mit Kreuzgewölbechor und barockem Turm von 1723, am
Scheibenberg das Naturdenkmal „Orgelpfeifen“ und in Scheibenberg Ort oberhalb des Marktes
die Kirche (16. Jh.) mit einem Schnitzaltar sowie im 2 km westwärts gelegenen OT Oberscheibe
die kleinste Privatbrauerei Sachsens, die Brauerei Fiedler (Besichtigung nach Voranmeldung).

Kurzvariante:
Von Scheibenberg Ort direkt zurück auf dem Weg „EB“ nach Schlettau, insgesamt dann nur 2
Std. 50 Min.(rund 10 km).

Der 807m hohe Scheibenberg erhielt seinen Namen durch seine runde Form, die an eine Scheibe
erinnert. Er zählt zwar nicht zu den höchsten Bergen des Erzgebirges, bietet aber von seinem 28m
hohen Aussichtsturm, den man über 132 Stufen erklimmen kann, eine weite Erzgebirgsrundsicht,
u.a. zum Bärenstein, Pöhlberg und Fichtelberg. Am Nordhang des Berges befinden sich die
sogenannten Orgelpfeifen. Das sind bis 40m hohe eindrucksvolle Basaltsäulen vulkanischen
Ursprungs und in der Tertiärzeit entstanden. Der Ort Scheibenberg mit 2.450 Einwohnern erhielt
schon 1530 Stadtrechte, erlebte Höhen und Tiefen der einstigen Silbergruben und zeitweise einen
lebhaften Handel mit Spitzen. Im Bereich des quadratischen Marktplatzes finden sich zahlreiche
schmucke Häuser aus früherer Zeit mit Stuckdecken und Kreuzgewölben. Auch Schlettau blickt
auf eine lange Tradition als Bergbaustadt zurück und hat ihre Keimzelle in einem Kastell an der
alten Salzstraße zwischen Halle und Prag. Am Ende der Tour wartet das Schloss Schlettau auf
eine Besichtigung! Als alte Grenz- und Wasserburg geht es auf das 12. Jh. zurück. Der heutige
Bau stammt jedoch aus jüngerer Zeit, wurde mehrfach umgebaut und dient jetzt als
Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte und zünftige Ritteressen. Beliebt sind auch
Trauungen im alten Rittersaal. Seit 2001 findet man hier auch das Museum für Wald- und
Wildgeschichte sowie im Herrenhaus vom Schloss eine Schauwerkstatt zum alten
Posamentengewerbe, eine alte Textiltechnologie zur Herstellung von Borten und Bändern, aber
auch mit bunten Glasperlen bestickte, gehäkelte oder gewebte Taschen. Außerdem hat hier die
Verwaltung vom Naturpark Erzgebirge/Vogtland ihren Sitz.. Romantisch ist auch der Schlosspark
mit alten Linden, Tannen und Teichen sowie der Rosenpark am östlichen Ortsrand, dessen Teich
Feuchtbiotop seltener Tiere und Pflanzen ist.

Vom Markt in Schlettau, 570m, für 3 Min. südwärts neben der B 101, dann vor der alten
Bahnstrecke links auf dem Kirchsteig ab, unter der Bahnbrücke durch und danach links auf einem
Plattenweg leicht bergan. Schon bald erreicht man inmitten von Wiesen und Feldern auf einer
Anhöhe eine einfache Schutzhütte. Man folgt der Baumallee, Scheibenberg und Bärenstein werden
sichtbar und man kommt zu einer Gabelung beim Friedhof von Walthersdorf, ½ Std. Dort rechts
weiter, wie bisher auf gelber Mark., am Rand des 1367 erstmals erwähnten Waldhufendorfes auf
einem Asphaltweg entlang. Am anderen Ortsende über die Scheibenberger Straße und geradeaus
auf dem Güterweg weiter. Von diesem nach 1 Min. rechts ab und auf Fußweg durch schönen
Wald leicht aufwärts. Bei einem Querweg links über den Bach, dann am Wald-/Wiesenrand
entlang und mittels Rechtsbogen (links Blick zum Fichtelberg) zu einem Plattenfahrweg mit
Schutzhütte, 675m, 20 Min. ab Friedhof. Nach seiner Überquerung  zum Waldrand am Fuß des
Scheibenberges und zu einer Weggabelung am Ringweg. Hier links weiter auf schönem Waldweg
zu einer Schutzhütte mit Fichtelberg-Blick, ¼ Std. ab Plattenfahrweg. Geradeaus auf romantischem
Waldgrasweg weiter, bis man auf den „Bergrundgang“ trifft, hier links, dann 2 Min. später gemäß
Ausschilderung rechts stärker bergauf. Noch vor Erreichen der Autostraße rechts auf dem
„Oberen Bergrundgang“ weiter. Über Treppenstufen aufwärts zum Ottomar-Zahm-Steig, der vom
damals Arbeitslosen 1931-34 mühsam im unwegsamen Basaltblockmeer angelegt wurde. Dann
zur Aussichtskanzel Morgensonne mit Blick zum Bärenstein und Fichtelberg, von dort links hinauf
zur Autostraße und in 1 Min. rechts zum vom Wald umgebenen Berghotel Scheibenberg mit
Aussichtsturm, 25 Min. ab erwähnter Schutzhütte.

Vom Gipfel auf rot bez. Weg zügig bergab, teils mittels Treppen, über die Autostraße bei einer
Sprungschanze, ein zweites Mal über die Straße, bis man in einer Linkskurve erneut auf diese trifft.
Hier zweigt rechts ein grün bez. Fahrweg ab, quert unterhalb der Sprungschanze und erreicht einen
großen Rastplatz bei den Orgelpfeifen, ¼ Std. ab Gipfel. Zurück zur Scheibenbergstraße und
neben ihr auf Fußweg abwärts. Am Waldrand dann links ein großer P, danach neben einem Park
die Bergstraße geradeaus stärker hinab, nach einer S-Kurve links in die Pfarrstraße, vorbei an der
 Pfarrkirche und bei ihr rechts hinab zum Markt mit Rathaus von Scheibenberg Stadt, ¼ Std.

Von der Bus-H. an der Silberstraße / B 101 links (westwärts) neben ihr entlang, an der Abzw.
Richtung Crottendorf vorbei, bis gegenüber vom Plus-Markt rechts der Schwarzenbacher Weg
abzweigt. Von den letzten Häusern in einem Linksbogen durch Wiesen und Felder weiter, wobei
man Rückblicke zum Scheibenberg hat. Über eine Kreuzung (links Weg nach Unterscheibe)
erreicht man noch vor dem Waldrand eine weitere Wegteilung, 25 Min. vom Markt in
Scheibenberg. Hier rechts weiter Richtung Jägersruh, über die stillgelegte Bahnstrecke, nach ihr
kurz links, dann gleich rechts von der Bahnlinie weg und auf einem Dammweg (ehemalige
Bahnstrecke) Richtung N. So kommt man im Wald zu einer Kreuzung mit Rastplatz, weitere 20
Min. Hier rechts auf unbez. Fahrweg ab und gleich nicht rechts zur Lichtung sondern links durch
stillen Wald zur Elterleiner Straße. Neben ihr kurz nach rechts bis zur Bus-H. Brünlos. Unweit
davon der Gh. Wiesners Teichwirtschaft, ¼ Std. vom letzten Rastplatz.

Gegenüber der Bus-H. vor dem Hof links auf Plattenweg ab, nach einer Rechtskurve durch einen
zweiten Hof und über die Rote Pfütze, ein Quellbach der Zschopau. Danach mündet von links ein
grün mark. Weg ein, 10 Min. Geradeaus als breiter Fahrweg im Auf und Ab am oberen Rand vom
Tal der Roten Pfütze ostwärts Richtung Schlettau. Schließlich kurz stärker abwärts und mittels
Linkskurve vom Wald weg. Man trifft dann auf eine Asphalt-Querstraße, die rechts zur Stadt
hinab führt. So erreicht man den Römerplatz. Ohne Schlossbesuch von hier rechts zur Kirche und
zur B 101 mit der Bus-H. am Markt. Halblinks jedoch auf der Elterleiner Straße bzw.
Hermannsdorfer Weg bis zum P für das Schloss. Hier rechts durch den Schlosspark zum Schloss
selbst und nach Besichtigung durch das Stadtzentrum südwärts vorbei am Rathaus zur Bus-H. ,
über Schloss 1 Std.

Scheibenberg Ort,
Marktplatz

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Scheibenberg Ort,
Kirche

Der moderne
Scheibenberg-AT
(807m)

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