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Leseprobe  (37)

Geisingberg, 824m

Blühende Wiesen am
Geisingberg

Östlichster 800er des Erzgebirges

Altenberg – Geisingberg – Hirschsprung – Waldidylle – Buschmühle
 

Ausgangspunkt:
Altenberg Bhf./Bus-Bhf., 750m, Endstation der Müglitztalbahn von Heidenau (mit Anschluss
von/nach Dresden) sowie Ausgangspunkt zahlreicher Buslinien, u. a. der Linie 360 Dresden –
Altenberg – Zinnwald.

Ziel:
Buschmühle, 475m, OT von Schmiedeberg, Bus-H. der Linie 360 Dresden – Altenberg –
Zinnwald.

Gehzeiten:
Altenberg – Geisingberg, 35  Min., Geisingberg – Hirschsprung  1 Std., Hirschsprung –
Waldidylle 35 Min., Waldidylle – Buschmühle 2 Std., insgesamt 4 Std.10 Min. (ca.14 km)

Anforderungen:
Überwiegend gute Wald- und Wiesenwege, zwei Anstiege von Altenberg auf den Geisingberg nur
zum Schluss anstrengender und von Hirschsprung Richtung Waldidylle (rd. 100 Höhenmeter).

Einkehr:
Diverse in Altenberg, unterwegs in der Bergbaude Geisingberg, in Hirschsprung (Hotel-Restaurant
Ladenmühle) sowie in Schmiedeberg (allerdings nicht am Endpunkt der Wandertour).
 

Sehenswürdigkeiten:
Altenberger Pinge, ein 1624 durch Einsturz der darunter liegenden Bergbaustollen entstandener
Krater mit 600m Umfang, eindrucksvolles Zeugnis des in Altenberg von 1436 – 1991 betriebenen
Bergbaus; Bergbaumuseum (Mühlenstraße 2) mit Museums-Schaustollen, Führung (45 Min.) mit
Informationen zur früheren Zinnererzgewinnung.

Kurzvariante:
Abstieg nach Oberbärenburg und von dort Busrückfahrt, Wanderzeit dann 2 Std. 35 Min.
(ca. 9,5 km).

Ausgangspunkt der Tour ist die einst wichtigste Bergbaustadt des Osterzgebirges, Altenberg, seit
Anfang des 20. Jh. auch ein Erholungs- und Wintersportort. Die heute 7.300 Einwohner zählende
Stadt (mit umliegenden OT) hat sich weltweit einen Namen durch die Ausrichtung internationaler
Wintersportveranstaltungen gemacht. So zählt die Rennschlitten- und Bobbahn zu den modernsten
der Welt. Viel genutzt wird auch die Sommerrodelbahn. Ein zu jeder Jahreszeit beliebtes
Wanderziel ist aber der Geisingberg, ein ehemaliger Vulkan mit deutlicher Kegelform. Vom Gipfel
genießt man eine der schönsten Ausblicke über das Erzgebirge bis ins Elbsandsteingebirge bzw.
die Sächsische Schweiz und an besonders klaren Tagen sogar bis zum 140 km entfernten
Riesengebirge. Den auf 1891 zurückgehenden Louisenturm mit einer Höhe von 18 m erreicht man
über 88 Stufen. Nicht minder besuchenswert sind die unter Naturschutz stehenden
Geisingwiesen, wo man eine Vielfalt geschützter Pflanzen findet, u. a. Akelie, Arnika, Fingerhut,
Himmelschlüssel, Knabenkraut, Maiglöckchen, Seidelbast, Trollblume und Türkenbundlilie.

Vom Bhf. Altenberg nordostwärts anfangs auf der Dippoldiswalder Straße, dann der
Rathausstraße oberhalb der B 170 Richtung Pinge. Kurz nach der Sparkasse links die
Marienstraße hinauf, dann weiter auf der Neustadtstraße (Hinweisschild auf den Weg zum
Geisingberg) und ab Stadtrand auf Fußweg in bisheriger Richtung zum P Geisingberg. Von dort
rechts für 5 Min. auf der Asphaltstraße oberhalb der Pinge weiter und  in einer Kurve links auf
Fahrweg ab hinauf zu einer Kuppe, dann durch eine Senke zum Waldrand unterhalb des
Geisingberges. Dort nicht links Richtung Hirschsprung weiter sondern geradeaus und stärker
ansteigend links haltend hinauf zum höchsten Punkt mit Aussichtsturm und Baude, 35 Min. ab Bhf.

Vom Geisingberg zunächst auf der weiß-blauen Mark. Richtung Geising abwärts, nach 5 Min.
jedoch geradeaus auf der grünen Mark. Richtung Hirschsprung weiter. Am Bergfuß und Waldrand
erneut eine Wegteilung, weitere 5 Min., hier rechts über Wiesen weiter abwärts zu einem Fahrweg
und auf diesem durch ein Waldstück, wo man die von Altenberg kommende Bahnstrecke
überquert. Durch das NSG Geisingwiesen, dann vor dem Haus Wiesengrund rechts und gleich
links kurz bergan. Schließlich nach links zur Autostraße und auf dieser nach rechts nach
Hirschsprung, einem OT von Altenberg. Vorbei am Park mit Gedenkstein an Arthur Klengel, dann
stärker abwärts in das Bielatal und zum Hotel-Restaurant Ladenmühle, 1 Std. ab Geisingberg.

Nach der Ladenmühle links über die Biela und in einem Seitental bergauf. Der Rotherdsteig folgt
anfangs einer Stromleitung, wendet sich nach Anstiegsende im Wald nach links und trifft auf einen
von rechts kommenden Fahrweg. Auf diesem für 3 Min. nach links weiter, bis die grüne Mark.
wieder rechts abzweigt und von einer Kuppe hinab zur Straße am Rand der Siedlung Waldidylle
führt, 35 Min.

Nach Straßenüberquerung gegenüber links auf dem Querweg Richtung Oberbärenburg auf gelber
Bez. abwärts. Noch vor Erreichen der ersten Häuser zweigt rechts der rot mark. Weg zum
Langen Grund ab. Bei der folgenden Gabelung nicht in den Talgrund abwärts sondern rechts auf
dem am Talhang im Wald verlaufenden Tiroler Weg weiter. Dieser geht verschiedene Seitentäler
aus und kreuzt Nebenwege. Schließlich trifft man auf den asphaltierten Fallbachweg und folgt
diesem links zur Autostraße. Auf dieser zur B 170 beim Haltepunkt Buschmühle der
Schmalspurbahn bzw. auch Bus-H. im Tal der Roten Weißeritz (siehe unter Kipsdorf, Tour 31),
2 Std. ab Waldidylle.
 

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