 | Sehenswürdigkeiten: Altenberger Pinge, ein 1624 durch Einsturz der darunter liegenden Bergbaustollen entstandener
Krater mit 600m Umfang, eindrucksvolles Zeugnis des in Altenberg von 1436 – 1991 betriebenen Bergbaus; Bergbaumuseum (Mühlenstraße 2) mit Museums-Schaustollen, Führung (45 Min.) mit Informationen zur früheren Zinnererzgewinnung.
Kurzvariante: Abstieg nach Oberbärenburg und von dort Busrückfahrt, Wanderzeit dann 2 Std. 35 Min. (ca. 9,5 km).
Ausgangspunkt der Tour ist die einst wichtigste Bergbaustadt des Osterzgebirges, Altenberg, seit
Anfang des 20. Jh. auch ein Erholungs- und Wintersportort. Die heute 7.300 Einwohner zählende Stadt (mit umliegenden OT) hat sich weltweit einen Namen durch die Ausrichtung internationaler Wintersportveranstaltungen gemacht. So zählt die Rennschlitten- und Bobbahn zu den modernsten der Welt. Viel genutzt wird auch die Sommerrodelbahn. Ein zu jeder Jahreszeit beliebtes Wanderziel ist aber der Geisingberg, ein ehemaliger Vulkan mit deutlicher Kegelform. Vom Gipfel
genießt man eine der schönsten Ausblicke über das Erzgebirge bis ins Elbsandsteingebirge bzw. die Sächsische Schweiz und an besonders klaren Tagen sogar bis zum 140 km entfernten Riesengebirge. Den auf 1891 zurückgehenden Louisenturm mit einer Höhe von 18 m erreicht man über 88 Stufen. Nicht minder besuchenswert sind die unter Naturschutz stehenden Geisingwiesen, wo man eine Vielfalt geschützter Pflanzen findet, u. a. Akelie, Arnika, Fingerhut,
Himmelschlüssel, Knabenkraut, Maiglöckchen, Seidelbast, Trollblume und Türkenbundlilie.
Vom Bhf. Altenberg nordostwärts anfangs auf der Dippoldiswalder Straße, dann der Rathausstraße oberhalb der B 170 Richtung Pinge. Kurz nach der Sparkasse links die Marienstraße hinauf, dann weiter auf der Neustadtstraße (Hinweisschild auf den Weg zum Geisingberg) und ab Stadtrand auf Fußweg in bisheriger Richtung zum P Geisingberg. Von dort
rechts für 5 Min. auf der Asphaltstraße oberhalb der Pinge weiter und in einer Kurve links auf Fahrweg ab hinauf zu einer Kuppe, dann durch eine Senke zum Waldrand unterhalb des Geisingberges. Dort nicht links Richtung Hirschsprung weiter sondern geradeaus und stärker ansteigend links haltend hinauf zum höchsten Punkt mit Aussichtsturm und Baude, 35 Min. ab Bhf.
Vom Geisingberg zunächst auf der weiß-blauen Mark. Richtung Geising abwärts, nach 5 Min.
jedoch geradeaus auf der grünen Mark. Richtung Hirschsprung weiter. Am Bergfuß und Waldrand erneut eine Wegteilung, weitere 5 Min., hier rechts über Wiesen weiter abwärts zu einem Fahrweg und auf diesem durch ein Waldstück, wo man die von Altenberg kommende Bahnstrecke überquert. Durch das NSG Geisingwiesen, dann vor dem Haus Wiesengrund rechts und gleich links kurz bergan. Schließlich nach links zur Autostraße und auf dieser nach rechts nach
Hirschsprung, einem OT von Altenberg. Vorbei am Park mit Gedenkstein an Arthur Klengel, dann stärker abwärts in das Bielatal und zum Hotel-Restaurant Ladenmühle, 1 Std. ab Geisingberg.
Nach der Ladenmühle links über die Biela und in einem Seitental bergauf. Der Rotherdsteig folgt anfangs einer Stromleitung, wendet sich nach Anstiegsende im Wald nach links und trifft auf einen von rechts kommenden Fahrweg. Auf diesem für 3 Min. nach links weiter, bis die grüne Mark.
wieder rechts abzweigt und von einer Kuppe hinab zur Straße am Rand der Siedlung Waldidylle führt, 35 Min.
Nach Straßenüberquerung gegenüber links auf dem Querweg Richtung Oberbärenburg auf gelber Bez. abwärts. Noch vor Erreichen der ersten Häuser zweigt rechts der rot mark. Weg zum Langen Grund ab. Bei der folgenden Gabelung nicht in den Talgrund abwärts sondern rechts auf dem am Talhang im Wald verlaufenden Tiroler Weg weiter. Dieser geht verschiedene Seitentäler
aus und kreuzt Nebenwege. Schließlich trifft man auf den asphaltierten Fallbachweg und folgt diesem links zur Autostraße. Auf dieser zur B 170 beim Haltepunkt Buschmühle der Schmalspurbahn bzw. auch Bus-H. im Tal der Roten Weißeritz (siehe unter Kipsdorf, Tour 31), 2 Std. ab Waldidylle. |