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Leseprobe  (7)

NSG Kleiner Kranichsee und Auersberg, 1018m

Wollgras, NSG Kl. Kranichsee

Mini-Bergbahn in Erinnerung an die
Bergbaugeschichte

Einzigartiges Hochmoor und der zweithöchste Berg Sachsens

Johanngeorgenstadt – NSG Kleiner Kranichsee – Sauschwemme - Auersberg – Steinbach – Johanngeorgenstadt
 

Ausgangspunkt/Ziel:
Bus-H. Platz des Bergmanns in der „Mittelstadt“, u. a. die Stadtlinie 348 vom/zum Bhf. bzw.
Linie 334 von/nach Schwarzenberg.

Gehzeiten:
Johanngeorgenstadt – NSG Kleiner Kranichsee 55 Min.., weiter zur Sauschwemme 1 Std.
5 Min., Aufstieg zum Auersberg 40 Min., Abstieg nach Steinbach 55 Min. und zurück nach
Johann-georgenstadt 1Std., insgesamt 4 Std. 35 Min. ( etwa 17 km)

Anforderungen:
Überwiegend breite Waldwege, jedoch anstrengend mit mehreren Auf- und Abstiegen und
etlichen Bodenwellen, insbesondere steiler Anstieg zum Auersberg.

Einkehr:
Verschiedene in Johanngeorgenstadt, unterwegs im Gh. Henneberg, Gh. Sauschwemme, im
Berggasthaus Auersberg sowie die Gh. Waldesruh und Steinbach.
 

Sehenswürdigkeiten:
In der Altstadt von Johanngeorgenstadt die neugotische Stadtkirche und die Postmeilensäule,
direkt am Wanderweg die Pferdegöpel, eine rekonstruierte 1993 eröffnete Bergbauanlage,
bei der Pferde die sogenannte Göpelspindel drehen, um den Fördervorgang zu ermöglichen
(Ausstellung und Schauvorführung) ferner das NSG Kleiner Kranichsee, s. u.

Kurzvariante:
Vom P beim Gh. Sauschwemme und zurück über den Kleinen Stern, 1 Std. 40 Min.( 6 km).

Johanngeorgenstadt wurde 1654 gegründet, zählt heute 6.200 Einwohner, war ehemals eine
bedeutende Bergbaustadt, heute ein Erholungs- und Wintersportort mit der Erzgebirgsschanze
und der Kammloipe nach Schöneck im Vogtland. Sie wird auch „Stadt des Schwibbogens“
genannt, der hier seinen Ursprung hat und heute überall das Weihnachtssymbol des Erzgebirges
verkörpert. Ein Stadtzentrum sucht man vergebens, denn die ursprüngliche Altstadt lebt als Rest
nur noch um den Markt fort, musste ansonsten dem früheren Bergbau weichen und führte zur
Errichtung der Mittelstadt und der Neustadt. So findet man die meisten Geschäfte heute an der
Eibenstocker Straße, an der auch der Platz des Bergmanns als Ausgangspunkt und Ziel der Tour
liegt. Erster Höhepunkt der Wanderung ist die Pferdegöpel (s. o.) und dann das NSG Kleiner
Kranichsee. Dieses typische Krummholz-Hochmoor liegt auf dem Erzgebirgskamm in 930m Höhe.
Man findet hier noch einen freien Moorkern mit einer Torftiefe bis zu 6m. Die Vegetation wird von
verschiedenen Arten der Krüppelkiefer geprägt. Neben den kriechenden „Kusseln“ findet
man vereinzelt baumförmige „Spirken“, größtenteils aber strauchförmige Latschenkiefern.
Weit verbreitet sind Scheidiges Wollgras und Heidekraut. Der Auersberg schließlich ist nicht nur
der zweithöchste Berg Sachsens sondern sein Gipfelaufbau erhebt sich rund 200m über der
Umgebung. Der herrliche Rundblick, insbesondere nach N, geht bis zu 165 km weit. Neben
dem 18m hohen Aussichtsturm befinden sich auf dem Gipfel der im Blockhausstil errichtete
Berggasthof, eine riesige Radaranlage der Deutschen Flugsicherung und etwas unterhalb ein
Berggarten.

Vom Platz des Bergmannes auf der Schwefelwerkstraße Richtung Eisstadion und Schanzen.
Nach 5 Min. zweigt halblinks die Auenstraße ab. Dort steht an der Zufahrt zum P für das
Bergbau-Museum Pferdegöpel ein Modell einer Grubenbahn. Nun sofort in den Wald auf
der Auenstraße (gelbe Mark.) bis vor das Gästehaus „Am Erzgebirgskamm“. Dort rechts
herunter und auf Schotterweg weiter. Rechterhand liegt im Wald versteckt das Freibad.
Nach einer S-Kurve über den Schwefelbach. Danach zweigt links zunächst ein Weg zum
Eisstadion ab, danach zur Schanzenanlage. Selbst bleibt man auf dem breiten Fahrweg
„Henneberger Flügel“, der im Wald in Wellen ansteigt. Am Rand des NSG Kleiner 
Kranichsee trifft man auf die Eisenstraße. Auf ihr für 2 Min. nach links. Dann geht rechts ein
schmaler Weg ins Moor, der im letzten Teil als Knüppeldamm angeegt ist und bei einem
hölzernen Aussichtsturm endet, 55 Min. ab Johanngeorgenstadt.

Zurück zur Eisenstraße führt rechts ein kurzer Abstecher zum bereits sichtbaren Gh.
Henneberg, und links kommt man in Kürze wieder zur Kreuzung am Rand vom NSG.
Gegenüber vom Henneberger Flügel zweigt ein unmark. schöner Waldweg ab. Nach ca. 5
Min. hält man sich halbrechts und trifft nach weiteren 5 Min. auf einen breiten Fahrweg, den
Butterweg (in umgekehrter Richtung hier kein Hinweis auf diesen Weg!). Auf dem Butterweg
nun nach links am Nordrand vom NSG entlang, dann nochmals ansteigend zu einer
Wegteilung in 945m Höhe, ½ Std.. ab Aussichtspunkt. Hier endet der 1. Anstieg (125
Höhenmeter ab Johanngeorgenstadt). Von der Wegteilung nun rechts auf dem rot bez. Weg
weiter. An einer Schutzhütte vorbei zur Einmündung des Lorenzweges, 914m. Weiter
geradeaus, dann merklicher abwärts und mittels S-Kurve im Wald weiter. Dann passiert
man einen P (Ausgangspunkt für die Kurvariante) und trifft gleich danach auf die
Eibenstocker Straße, an der rechts der Gh. Sauschwemme liegt, 860m, 35 Min. ab
Butterweg (hier auch Bus-H.).

Gegenüber zweigt die Autostraße zum Auerberg ab. Auf ihr leicht ansteigend zu den
Häusern von Sauschwemme. Danach zweigt zunächst links ein rot bez. Weg nach Wildenthal
ab, dann nach rechts ein gelb mark. Weg zum Kleinen Stern, der Rückweg bei der
Kurzvariante. Danach endet die Lichtung, und man kann jetzt den grün bez. Weg neben der
Straße benutzen. Nun beginnt ein stärkerer Anstieg. Bei einer Schutzhütte geht links die
Friedhofsschneise nach Wildenthal ab, bald danach zweigt der Simmigweg ab, dann werden
die Radaranlage und der AT sichtbar. Es folgt der rechts abzw. Rückweg , dann macht  die
Autostraße einen Schlenker nach rechts. Hier führt links der Schlangenweg nach Wildenthal
hinab (FWW E 3), geradeaus geht ein Fußweg durch die Schneise direkt zum AT auf dem
Auersberg, 40 Min.

Vom Gipfel hinab zur Radarstation, dann auf der Autostraße weiter abwärts zum Berggarten
und zurück zur Abzw. des Direktanstieges zum AT. Gegenüber einer Schutzhütte auf dem
Punkt Wellenschaukel, 984m, zweigt links ein blau bez. breiter Waldweg zum Kleinen Stern
ab, 8 Min. ab Gipfel. Anfangs wenig, dann in Wellen stärker im Wald hinab. Noch vor
Erreichen des Kleinen Sterns trifft man auf einen Querweg. Dieser gelb bez. Weg führt
rechts zurück nach Sauschwemme (Kurzvariante), links erreicht man in 1 Min. den Kleinen
Stern, 880m, mit Schutzhütte, ½ Std. ab Auersberg. Von dort auf dem blau mark.
Auersbergweg anfangs leicht bergan zu einer Wegkreuzung, danach hinab zum sichtbaren
Waldrand. Dort biegt der Weg links ab, und man hat einen schönen Tiefblick auf Steinbach.
Es folgt eine Rechtskurve und bald trifft man auf die Sosaer Straße. Auf dieser rechts hinab
nach Steinbach, 820m, und zur Eibenstocker Straße (rechts Bus-H. und Gh. Waldesruh),
25 Min. ab Kleinen Stern.

Nach links über die Steinbachbrücke, dann gegenüber vom Gh. Steinbach auf der
Eisenstraße, ein breiter Waldweg, wieder aufwärts. Man kreuzt die Kupferschneise und
kommt zu einer Schutzhütte. 2 Min. später zweigt links der Erzengelweg Richtung Mittelstadt
ab, 20 Min. ab Steinbach. Auf diesem im Wald weiter, bald langsam abwärts zum
Waldrand, wo man die Kammloipe kreuzt. Geradeaus weiter kommt ein Wegabschnitt mit
weiter Aussicht (Fichtelberg, Keilberg, Großer Plattenberg und Spitzberg). Am
zurückgesetzt liegenden Gh. „Am Schwefelbach“ vorbei zum Hotel und Restaurant „An der
Kammloipe“, 20 Min.. Nochmals auf der Schwefelwerkstraße durch ein kurzes Waldstück,
dann mündet in einer Rechtskurve von links der Erzweg  ein und 5 Min. später zweigt rechts
die Auenstraße ab, die man für den Hinweg benutzt hat. Auf bekanntem Weg zurück zum
Platz des Bergmanns, 20 Min.

Weg zum Auersberg-
Turm (1118m)

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Auersberg-Turm
(1118m)

Wegweiser bei
Johanngeorgenstadt

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