 | Sehenswürdigkeiten:
In der Altstadt von Johanngeorgenstadt die neugotische Stadtkirche und die Postmeilensäule, direkt am Wanderweg die Pferdegöpel, eine rekonstruierte 1993 eröffnete Bergbauanlage, bei der Pferde die sogenannte Göpelspindel drehen, um den Fördervorgang zu ermöglichen (Ausstellung und Schauvorführung) ferner das NSG Kleiner Kranichsee, s. u.
Kurzvariante: Vom P beim Gh. Sauschwemme und zurück über den Kleinen Stern, 1 Std. 40 Min.( 6 km).
Johanngeorgenstadt wurde 1654 gegründet, zählt heute 6.200 Einwohner, war ehemals eine bedeutende Bergbaustadt, heute ein Erholungs- und Wintersportort mit der Erzgebirgsschanze und der Kammloipe nach Schöneck im Vogtland. Sie wird auch „Stadt des Schwibbogens“ genannt, der hier seinen Ursprung hat und heute überall das Weihnachtssymbol des Erzgebirges verkörpert. Ein Stadtzentrum sucht man vergebens, denn die ursprüngliche Altstadt lebt als Rest
nur noch um den Markt fort, musste ansonsten dem früheren Bergbau weichen und führte zur Errichtung der Mittelstadt und der Neustadt. So findet man die meisten Geschäfte heute an der Eibenstocker Straße, an der auch der Platz des Bergmanns als Ausgangspunkt und Ziel der Tour liegt. Erster Höhepunkt der Wanderung ist die Pferdegöpel (s. o.) und dann das NSG Kleiner Kranichsee. Dieses typische Krummholz-Hochmoor liegt auf dem Erzgebirgskamm in 930m Höhe.
Man findet hier noch einen freien Moorkern mit einer Torftiefe bis zu 6m. Die Vegetation wird von verschiedenen Arten der Krüppelkiefer geprägt. Neben den kriechenden „Kusseln“ findet man vereinzelt baumförmige „Spirken“, größtenteils aber strauchförmige Latschenkiefern. Weit verbreitet sind Scheidiges Wollgras und Heidekraut. Der Auersberg schließlich ist nicht nur der zweithöchste Berg Sachsens sondern sein Gipfelaufbau erhebt sich rund 200m über der
Umgebung. Der herrliche Rundblick, insbesondere nach N, geht bis zu 165 km weit. Neben dem 18m hohen Aussichtsturm befinden sich auf dem Gipfel der im Blockhausstil errichtete Berggasthof, eine riesige Radaranlage der Deutschen Flugsicherung und etwas unterhalb ein Berggarten.
Vom Platz des Bergmannes auf der Schwefelwerkstraße Richtung Eisstadion und Schanzen. Nach 5 Min. zweigt halblinks die Auenstraße ab. Dort steht an der Zufahrt zum P für das
Bergbau-Museum Pferdegöpel ein Modell einer Grubenbahn. Nun sofort in den Wald auf der Auenstraße (gelbe Mark.) bis vor das Gästehaus „Am Erzgebirgskamm“. Dort rechts herunter und auf Schotterweg weiter. Rechterhand liegt im Wald versteckt das Freibad. Nach einer S-Kurve über den Schwefelbach. Danach zweigt links zunächst ein Weg zum Eisstadion ab, danach zur Schanzenanlage. Selbst bleibt man auf dem breiten Fahrweg
„Henneberger Flügel“, der im Wald in Wellen ansteigt. Am Rand des NSG Kleiner Kranichsee trifft man auf die Eisenstraße. Auf ihr für 2 Min. nach links. Dann geht rechts ein schmaler Weg ins Moor, der im letzten Teil als Knüppeldamm angeegt ist und bei einem hölzernen Aussichtsturm endet, 55 Min. ab Johanngeorgenstadt.
Zurück zur Eisenstraße führt rechts ein kurzer Abstecher zum bereits sichtbaren Gh.
Henneberg, und links kommt man in Kürze wieder zur Kreuzung am Rand vom NSG. Gegenüber vom Henneberger Flügel zweigt ein unmark. schöner Waldweg ab. Nach ca. 5 Min. hält man sich halbrechts und trifft nach weiteren 5 Min. auf einen breiten Fahrweg, den Butterweg (in umgekehrter Richtung hier kein Hinweis auf diesen Weg!). Auf dem Butterweg nun nach links am Nordrand vom NSG entlang, dann nochmals ansteigend zu einer
Wegteilung in 945m Höhe, ½ Std.. ab Aussichtspunkt. Hier endet der 1. Anstieg (125 Höhenmeter ab Johanngeorgenstadt). Von der Wegteilung nun rechts auf dem rot bez. Weg weiter. An einer Schutzhütte vorbei zur Einmündung des Lorenzweges, 914m. Weiter geradeaus, dann merklicher abwärts und mittels S-Kurve im Wald weiter. Dann passiert man einen P (Ausgangspunkt für die Kurvariante) und trifft gleich danach auf die
Eibenstocker Straße, an der rechts der Gh. Sauschwemme liegt, 860m, 35 Min. ab Butterweg (hier auch Bus-H.).
Gegenüber zweigt die Autostraße zum Auerberg ab. Auf ihr leicht ansteigend zu den Häusern von Sauschwemme. Danach zweigt zunächst links ein rot bez. Weg nach Wildenthal ab, dann nach rechts ein gelb mark. Weg zum Kleinen Stern, der Rückweg bei der Kurzvariante. Danach endet die Lichtung, und man kann jetzt den grün bez. Weg neben der
Straße benutzen. Nun beginnt ein stärkerer Anstieg. Bei einer Schutzhütte geht links die Friedhofsschneise nach Wildenthal ab, bald danach zweigt der Simmigweg ab, dann werden die Radaranlage und der AT sichtbar. Es folgt der rechts abzw. Rückweg , dann macht die Autostraße einen Schlenker nach rechts. Hier führt links der Schlangenweg nach Wildenthal hinab (FWW E 3), geradeaus geht ein Fußweg durch die Schneise direkt zum AT auf dem Auersberg, 40 Min.
Vom Gipfel hinab zur Radarstation, dann auf der Autostraße weiter abwärts zum Berggarten und zurück zur Abzw. des Direktanstieges zum AT. Gegenüber einer Schutzhütte auf dem Punkt Wellenschaukel, 984m, zweigt links ein blau bez. breiter Waldweg zum Kleinen Stern ab, 8 Min. ab Gipfel. Anfangs wenig, dann in Wellen stärker im Wald hinab. Noch vor Erreichen des Kleinen Sterns trifft man auf einen Querweg. Dieser gelb bez. Weg führt
rechts zurück nach Sauschwemme (Kurzvariante), links erreicht man in 1 Min. den Kleinen Stern, 880m, mit Schutzhütte, ½ Std. ab Auersberg. Von dort auf dem blau mark. Auersbergweg anfangs leicht bergan zu einer Wegkreuzung, danach hinab zum sichtbaren Waldrand. Dort biegt der Weg links ab, und man hat einen schönen Tiefblick auf Steinbach. Es folgt eine Rechtskurve und bald trifft man auf die Sosaer Straße. Auf dieser rechts hinab
nach Steinbach, 820m, und zur Eibenstocker Straße (rechts Bus-H. und Gh. Waldesruh), 25 Min. ab Kleinen Stern.
Nach links über die Steinbachbrücke, dann gegenüber vom Gh. Steinbach auf der Eisenstraße, ein breiter Waldweg, wieder aufwärts. Man kreuzt die Kupferschneise und kommt zu einer Schutzhütte. 2 Min. später zweigt links der Erzengelweg Richtung Mittelstadt ab, 20 Min. ab Steinbach. Auf diesem im Wald weiter, bald langsam abwärts zum
Waldrand, wo man die Kammloipe kreuzt. Geradeaus weiter kommt ein Wegabschnitt mit weiter Aussicht (Fichtelberg, Keilberg, Großer Plattenberg und Spitzberg). Am zurückgesetzt liegenden Gh. „Am Schwefelbach“ vorbei zum Hotel und Restaurant „An der Kammloipe“, 20 Min.. Nochmals auf der Schwefelwerkstraße durch ein kurzes Waldstück, dann mündet in einer Rechtskurve von links der Erzweg ein und 5 Min. später zweigt rechts
die Auenstraße ab, die man für den Hinweg benutzt hat. Auf bekanntem Weg zurück zum Platz des Bergmanns, 20 Min. |